DAS WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEM A2

Beim Wärmedämmverbundsystem A2 handelt es sich um ein gedämmtes Fassadensystem mit Steinwolle- bzw. Steinlamellen- Dämmstoff und anorganischer Schlussbeschichtung.

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  • Mauerwerk
  • Klebemörtel
    Hydraulisch abbindender Klebemörtel in Pulverform
  • Steinwolleplatte
    Wärmedämmplatte nach DIN 18 165 aus Steinwolle; Anwendungstyp WD; hochfeste Fassadendämmplatte (HD); Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 und 040. Baustoffklasse: A1, nicht brennbar
  • Tellerdübel
    Bauaufsichtlich zugelassen
  • Armierungsmörtel
    Zementgebundener Spachtel in Pulverform
  • Glasfasergewebe
    Absolut gleichmäßige Kraftaufnahme, alkalibeständig
  • Oberputz
    Kunst- und silikonharzgebunden, mineralisch oder auf Silikatbasis. Kratz- oder Rillenstruktur in verschiedenen Korngrößen

Die Wärmedämmplatte beim Wärmeverbundsystem A2 besteht aus Steinwolle, die nach DIN 18 165 in der Baustoffklasse A1, als nicht brennbar eingestuft ist. Das nicht brennbare Produkt eignet sich für die Verwendung an Gebäuden bis zu einer Höhe von 100 Metern und bietet sowohl Brand-, als auch Schall-, und Wärmeschutz. Im Innern sorgt die Steinwolle-Dämmung für ein trockenes und warmes Klima, wobei die Fassadendämmplatte der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 und 040 zugehörig ist. Die diffusionsoffene Struktur erleichtert zudem den Feuchtigkeitstransport von innen nach außen.

Bei der Verlegung werden die Dämmplatten in einen noch feuchten Klebemörtel gedrückt, und mit einem Tellerdübel zusätzliche befestigt. Wegen ihres geringen Gewichts lassen sich die Dämmplatten leicht verarbeiten. Auf die Außenseite werden der Armierungsmörtel und das alkalibeständige Glasfasergewebe aufgebracht bevor die letzte Lage, der Oberputz, das Wärmedämmverbundsystem vervollständigt. Bei Bedarf erfolgt am Ende ein Egalisierungsanstrich, der insbesondere bei mineralischen Oberputzen den farblichen Ausgleich von Oberflächenschattierungen egalisiert.

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